Geographie

Suchbegriff: Nord-Amerika

Kanada arbeitet aktiv daran, die Exporte von Öl, Gas und Uran nach Indien zu steigern, als Teil einer strategischen Neuausrichtung, um die Abhängigkeit vom US-Markt zu verringern. Zu diesem Zweck wurden kürzlich Ministergespräche geführt und Partnerschaften geschlossen, die den bilateralen Energiehandel stärken sollen.
Die staatliche chinesische Ölgesellschaft PetroChina verzichtet trotz der Genehmigung durch die USA auf den Kauf von venezolanischem Rohöl und begründet dies mit Bedenken hinsichtlich der Kontrolle durch die USA und nicht wettbewerbsfähigen Preisen. Die Preisnachlässe für venezolanisches Rohöl haben sich seit Maduros Sturz deutlich verringert, wodurch es im Vergleich zu anderen Schwerölsorten wie kanadischem Öl weniger attraktiv geworden ist. Dies stellt eine bedeutende Veränderung in der Dynamik des globalen Ölhandels dar, da China, zuvor Venezuelas größter Abnehmer, sich zurückhält, wieder einzusteigen.
Obwohl der Wintersturm Fern die Ölproduktion in den USA erheblich beeinträchtigt hat und die Fördermenge um bis zu 2 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen ist, bleiben die Brent-Rohölpreise stabil bei etwa 66 US-Dollar pro Barrel. Der Artikel untersucht, warum die Ölmärkte nicht auf diesen erheblichen Angebotsschock reagieren, und nennt als Gründe die erwartete Verlängerung der Förderquoten der OPEC+, die schrittweise Wiederinbetriebnahme des Tengiz-Feldes in Kasachstan und die allgemeinen Marktgrundlagen, die trotz der schwerwiegenden Auswirkungen des Unwetters auf die Energieinfrastruktur der USA für gedämpfte Preise sorgen.
Die Aktien von Sonova fielen um 2,7 %, nachdem die US-Aufsichtsbehörde CMS bekannt gegeben hatte, dass sie die Zahlungen für Medicare Advantage im nächsten Jahr unverändert lassen werde, was die Analysten enttäuschte, die mit Erhöhungen gerechnet hatten. Die Nachricht wirkte sich negativ auf die US-Krankenversicherer UnitedHealth, CVS Health und Humana aus, deren Aktien um bis zu 20 % fielen. Sonova, ein bedeutender Anbieter von Hörgeräten für Medicare-Advantage-Patienten, sieht sich möglicherweise einem Druck durch strengere Erstattungsbedingungen und Herausforderungen bei der Nachfrage auf dem US-Markt ausgesetzt.
Der Wintersturm Fern hat die Öl- und Gasproduktion in den USA erheblich beeinträchtigt und zu Produktionsausfällen von bis zu 2 Millionen Barrel Öl pro Tag (15 % der gesamten US-Produktion) und bis zu 11 % der Erdgasproduktion geführt. Am stärksten betroffen war das Permbecken, wo sich die Produktion bereits erholt, aber voraussichtlich erst Ende des Monats wieder vollständig hergestellt sein wird. Der Kälteeinbruch löste einen Anstieg der Erdgaspreise um 117 % aus, bevor Gewinnmitnahmen die Preise wieder sinken ließen. Analysten schätzen, dass die monatlichen Auswirkungen bei etwa 390.000 Barrel pro Tag für Öl und 3,3 Milliarden Kubikfuß pro Tag für Erdgas liegen könnten.
Der Schweizer Franken erreichte am Dienstagnachmittag gegenüber dem Euro ein Rekordhoch und wurde zu 0,9167 EUR/CHF gehandelt, während er auch gegenüber dem US-Dollar an Wert gewann. Die Stärke des Frankens wird auf seinen Status als sicherer Hafen zurückgeführt, wobei Analysten eine mögliche Intervention der Schweizerischen Nationalbank zur Schwächung der Währung anmerken. Der Euro erreichte mit 1,1928 USD/EUR ebenfalls seinen höchsten Stand gegenüber dem Dollar seit Juni 2021.
Fondsmanager Bart Geukens von DPAM erörtert Chancen für europäische Small Caps und hebt Belimo als vielversprechendste europäische Aktie für Anleger hervor, die von der Expansion der US-Rechenzentren profitieren möchten. Er verweist auf verbesserte Fundamentaldaten in Europa, Kapitalabflüsse aus den USA nach Europa und attraktive Sektoren wie Halbleiter, Elektrifizierung und Finanzen. In dem Interview werden Qualitätsinvestitionen mit angemessenen Bewertungen und einem starken Management als wichtige Erfolgsfaktoren hervorgehoben.
Der Artikel beleuchtet das rasante Wachstum der Raumfahrtindustrie und hebt dabei die Investitionsmöglichkeiten in Unternehmen wie SpaceX und Rocket Lab hervor, die eine starke Aktienperformance und bevorstehende Börsengänge aufweisen. Er warnt auch vor Risiken bei Unternehmen wie Virgin Galactic und erörtert die Rolle von ETFs für ein diversifiziertes Engagement, während er gleichzeitig auf technologische Fortschritte und geopolitische Einflüsse eingeht.
Indien erhält trotz seines starken Interesses nur begrenzte Mengen venezolanischen Rohöls, da die USA die Kontrolle über Venezuelas Ölverkäufe ausüben und amerikanischen Raffinerien Vorrang einräumen. Die großen Handelsunternehmen Vitol und Trafigura verwalten die Verteilung unter Aufsicht der USA, wobei indische Raffinerien nur minimale Angebote erhalten, während US-Unternehmen wie Valero und Phillips 66 sich den Großteil der Lieferungen sichern.
Die Rohölpreise stiegen deutlich an, da Winterstürme die Produktion in den USA und die Logistik an der Golfküste beeinträchtigten, verbunden mit geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und Versorgungsproblemen in Kasachstan. Brent-Rohöl stieg auf über 67 USD und WTI näherte sich 62 USD, während Schätzungen zufolge 2 Millionen Barrel pro Tag weniger gefördert wurden. Der Anstieg spiegelt sowohl unmittelbare wetterbedingte Versorgungsengpässe als auch allgemeine geopolitische Risikoprämien wider.
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